Dossier: Zuwanderungsland Deutschland

Deutschland blickt mittlerweile auf mehr als 140 Jahre Zuwanderungsgeschichte zurück: polnische Saisonarbeiter im Kaiserreich, Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit, später dann italienische und türkische Gastarbeiter, Spätaussiedler und Kriegsflüchtlinge aus Jugoslawien. Die Integration all dieser Menschen lief nicht ganz reibungslos ab, hat aber letztlich doch funktioniert. Nun gilt es, neue Herausforderungen zu meistern: Hunderttausende von Flüchtlingen vor allem aus Syrien, Afghanistan und Irak brauchen hierzulande eine Lebensperspektive – zugleich ist Deutschland mehr denn je auf eine qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Ob und wie beides zusammenzubringen ist, darum geht es in diesem Dossier.

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Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration

Schüler mit Migrationshintergrund erzielen in schulischen Leistungsvergleichen oft schlechtere Ergebnisse als Kinder deutscher Eltern. Zu den wesentlichen Ursachen zählt, dass sie erst relativ spät eine Betreuungseinrichtung besuchen und ihre sprachlichen Defizite deshalb nicht früh genug behoben werden. Staat und Schulen müssen deshalb für noch mehr und bessere Förderangebote sorgen.

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