Dossier Zuwanderung

Dossier: Zuwanderungsland Deutschland

Deutschland blickt mittlerweile auf mehr als 140 Jahre Zuwanderungsgeschichte zurück: polnische Saisonarbeiter im Kaiserreich, Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit, später dann italienische und türkische Gastarbeiter, Spätaussiedler und Kriegsflüchtlinge aus Jugoslawien. Die Integration all dieser Menschen lief nicht ganz reibungslos ab, hat aber letztlich doch funktioniert. Nun gilt es, neue Herausforderungen zu meistern: Hunderttausende von Flüchtlingen vor allem aus Syrien, Afghanistan und Irak brauchen hierzulande eine Lebensperspektive – zugleich ist Deutschland mehr denn je auf eine qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Ob und wie beides zusammenzubringen ist, darum geht es in diesem Dossier.

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Die Integration von Flüchtlingen erfordert einen langen Atem

Nach den beiden Rekordjahren 2015 und 2016 ist die Zahl der Asylbewerber im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Eine neue IW-Studie zeigt zudem, dass ihre Integration in den Arbeitsmarkt zwar erste Fortschritte macht, die Beschäftigungsquoten aber noch weit unter denen liegen, die andere Ausländer in Deutschland üblicherweise erreichen.

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