Die deutschen Erzeuger von Lebensmitteln versorgen nicht nur die Bundesbürger, ihre Produkte sind auch weltweit gefragt. Wie viele andere Branchen hat die Ernährungsindustrie aber seit geraumer Zeit mit schwierigen Rahmenbedingungen am Standort Deutschland zu kämpfen. Neue EU-Verordnungen machen die Lage nicht besser.
Steigende Exporte im ersten Halbjahr und hohe staatliche Investitionen lassen das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2026 stärker wachsen als vermutet. Doch der Exporteffekt ebbt schon wieder ab und der private Konsum bleibt niedrig.
Am 20. September wählen die Bürger des nordöstlichen Bundeslands einen neuen Landtag. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Amt bleiben kann oder ein radikaler Schwenk nach rechtsaußen bevorsteht.
Nur noch wenig Beschäftigungswachstum, dafür eine deutlich größer werdende Fachkräftelücke – die aktuelle IW-Arbeitsmarktfortschreibung zeigt eine schwierige Gemengelage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für die kommenden Jahre.
Zu den Zielen, die die EU mit ihrer Mindestlohnrichtlinie verfolgt, gehört auch, dass Tarifverträge für mindestens 80 Prozent der Beschäftigten gelten sollen. Doch dieser Wert ist willkürlich und die Argumentation, die der EU-Richtlinie zugrunde liegt, aus ökonomischer Sicht kritikwürdig.
Während die Bevölkerung vor allem in Europa schrumpft, wächst sie anderorts stark. Indien ist derzeit das Land mit den meisten Einwohnern weltweit und wird dies auch künftig bleiben, wie eine Vorausberechnung der Vereinten Nationen zeigt. In China dagegen wird die Bevölkerungszahl weiter zurückgehen.
In den Leistungsbilanzen verschiedener Wirtschaftsmächte gab es in den vergangenen Jahren größere Verschiebungen. In China hat dazu vor allem die Führung des Landes beigetragen. Die EU muss nun entschlossen gegen die unlauteren Methoden aus dem Reich der Mitte vorgehen, sagt Jürgen Matthes, Außenhandelsexperte im IW.
Seit mehreren Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Um die zentralen Aufgaben des Staates auch langfristig finanzieren zu können, muss die Wachstumsdynamik in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.
IW-Senior Economist Thomas Obst erklärt in einem Gastbeitrag für den Blog politische Ökonomie vom Wirtschaftsforum der SPD, welche makroökonomischen Auswirkungen die Entwicklung der Energiepreise seit 2020 auf die deutsche Wirtschaft und industrielle Wettbewerbsfähigkeit haben.
Trotz Handelskonflikten und Kriegssorgen wächst die US-Wirtschaft robust, getragen vom KI-Boom. Doch Zoll- und Migrationspolitik schaden Industriejobs. IW-Außenwirtschaftsexpertin Samina Sultan erläutert, warum Trumps Wirtschaftskurs eine riskante Wette auf den KI-Boom ist.
Deutschland gibt im Bildungssektor derzeit kein gutes Bild ab. Woran das liegt, was besser laufen könnte und wie andere Länder die Ausbildung ihrer Jugend erfolgreich vorantreiben, erklären die Autoren des INSM-Bildungsmonitors, Christina Anger und Axel Plünnecke.
Der neue INSM-Bildungsmonitor dokumentiert beunruhigende Schwächen im deutschen Bildungswesen. Sowohl die Kompetenzen der Schüler als auch die Bildungschancen von sozial Benachteiligten sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
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Nach mehr als fünf Jahrzehnten sollen wieder Menschen zum Mond. Für ihre Raumfahrtaktivitäten geben Großmächte wie die USA und China eine Menge Geld aus.
Die deutschen Stahlhersteller stehen aktuell vor vielen Hürden: globale Überkapazitäten, unfaire Wettbewerbsbedingungen, schleppende Nachfrage und die Notwendigkeit, klimaneutral zu werden. Für die Transformation fehlt es der eng mit anderen heimischen Branchen verflochtenen Industrie zudem an wichtigen regulatorischen Rahmenbedingungen.
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