Für Studenten bleibt es schwierig, eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Zwar sind die Preise im vergangenen Jahr im Schnitt nur leicht gestiegen und in einigen Hochschulstädten sogar gesunken, eine Trendwende ist das aber nicht. Vielmehr dürfte sich das Problem in den kommenden Jahren wieder verschärfen, vor allem aufgrund der schleppenden Bautätigkeit.
Unternehmen in Deutschland sehen sich zunehmend mit hybriden Angriffen konfrontiert. Es braucht nun eine wirksame Sicherheitsstrategie, bei der Bund, Länder und Betriebe zusammenarbeiten.
Steigende Exporte im ersten Halbjahr und hohe staatliche Investitionen lassen das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2026 stärker wachsen als vermutet. Doch der Exporteffekt ebbt schon wieder ab und der private Konsum bleibt niedrig.
Nur noch wenig Beschäftigungswachstum, dafür eine deutlich größer werdende Fachkräftelücke – die aktuelle IW-Arbeitsmarktfortschreibung zeigt eine schwierige Gemengelage auf dem deutschen Arbeitsmarkt für die kommenden Jahre.
Zu den Zielen, die die EU mit ihrer Mindestlohnrichtlinie verfolgt, gehört auch, dass Tarifverträge für mindestens 80 Prozent der Beschäftigten gelten sollen. Doch dieser Wert ist willkürlich und die Argumentation, die der EU-Richtlinie zugrunde liegt, aus ökonomischer Sicht kritikwürdig.
Während die Bevölkerung vor allem in Europa schrumpft, wächst sie anderorts stark. Indien ist derzeit das Land mit den meisten Einwohnern weltweit und wird dies auch künftig bleiben, wie eine Vorausberechnung der Vereinten Nationen zeigt. In China dagegen wird die Bevölkerungszahl weiter zurückgehen.
In den Leistungsbilanzen verschiedener Wirtschaftsmächte gab es in den vergangenen Jahren größere Verschiebungen. In China hat dazu vor allem die Führung des Landes beigetragen. Die EU muss nun entschlossen gegen die unlauteren Methoden aus dem Reich der Mitte vorgehen, sagt Jürgen Matthes, Außenhandelsexperte im IW.
Die AfD droht Wohlstand und politische Mitte zu zerstören, warnt Knut Bergmann, Leiter des IW-Hauptstadtbüros, im Interview. Die Koalition dürfe nicht länger die Zumutungsaversion in der Bevölkerung befeuern, sondern müsse die Reformen jetzt durchziehen.
Knut Bergmann / Matthias Diermeier / Dan Muncaster
Sichere Wahlkreise stärken schwer kontrollierbare radikale Basiskandidaten. Kommt die AfD in Sachsen-Anhalt an die Regierung, dürfte uns wirtschaftspolitisch eine Unsicherheit drohen wie in den USA.
Finanzminister Lars Klingbeil hat „Gerechtigkeit” zum Maßstab für Reformen erklärt. Doch das lenkt vom eigentlichen Problem ab, kritisieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup. Im Podcast „Economic Challenges“ diskutieren sie, worauf es jetzt wirklich ankommt.
Deutschland gibt im Bildungssektor derzeit kein gutes Bild ab. Woran das liegt, was besser laufen könnte und wie andere Länder die Ausbildung ihrer Jugend erfolgreich vorantreiben, erklären die Autoren des INSM-Bildungsmonitors, Christina Anger und Axel Plünnecke.
Der neue INSM-Bildungsmonitor dokumentiert beunruhigende Schwächen im deutschen Bildungswesen. Sowohl die Kompetenzen der Schüler als auch die Bildungschancen von sozial Benachteiligten sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
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Fast drei von zehn Beschäftigten, die KI im Job nutzen, verwenden dabei Tools, die ihr Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat. Das ist risikobehaftet und ein deutliches Signal an die Unternehmen, beim Aufbau ihrer KI-Infrastruktur mehr Tempo zu machen.
Die Unternehmen in Deutschland engagieren sich so stark wie noch nie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dass sie damit genau richtig liegen, zeigt auch ein Blick auf die jüngeren Beschäftigten: Denen sind flexible Arbeitsbedingungen zunehmend wichtiger – selbst dann, wenn sie noch gar keine Kinder haben.
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