Dossier: Corona und Wirtschaft

Im chinesischen Wuhan gab es am 1. Dezember 2019 den ersten offiziell bestätigten Covid-19-Fall. Rund drei Monate später stufte die WHO die Verbreitung als Pandemie ein. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dadurch die Gesundheitssysteme vor dem Zusammenbruch zu bewahren, ergriffen viele Länder drastische Maßnahmen. In der Bundesrepublik wurde die Wirtschaft über Wochen fast vollständig heruntergefahren und menschliche Kontakte durch strikte Regeln minimiert. Welche Folgen die Pandemie für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Preisentwicklung in Deutschland hat, welche Branchen besonders betroffen sind, wie der Staat Unternehmen und Selbstständigen hilft und was die Corona-Krise mit der Weltwirtschaft macht, erfahren Sie in diesem Dossier. 

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420 Milliarden Euro Wertschöpfungsverlust

Wenn es weder Pandemie noch einen Ukraine-Krieg geben würde, wäre die Wirtschaftsleistung in Deutschland in den Jahren 2020 bis 2022 um mehrere Hundert Milliarden Euro höher ausgefallen. Das größte Minus gab es im privaten Konsum: Im Schnitt hat jeder Bundesbürger aufgrund der Krisen in den zurückliegenden drei Jahren rund 5.000 Euro weniger ausgegeben.

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