Die Lebensarbeitszeit in den EU-Mitgliedsstaaten wird jedes Jahr ein bisschen länger. Doch was bleibt, sind die großen Unterschiede zwischen den Staaten. In Ländern, in denen die Menschen besonders lange berufstätig sind, gehen Erwerbstätige im Schnitt rund zehn Jahre länger arbeiten als in Ländern mit vergleichsweise kurzer Lebensarbeitszeit.
Auch wenn das Smartphone ihr steter Begleiter ist, verfügt ein Teil der 16- bis 24-Jährigen in der EU nicht einmal über digitales Basiswissen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind allerdings groß und der Bildungsstand ist ein maßgeblicher Faktor.
In den kommenden zehn bis 15 Jahren gehen Millionen von Erwerbstätigen in Rente. Ihr Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt wird viele heute schon bestehende Fachkräfteengpässe weiter verstärken.
Immer mehr Menschen in Deutschland, die zur Generation der Babyboomer gehören, gehen in den Ruhestand – viele von ihnen vorzeitig. Dies konterkariert das Ziel der Politik, die Lebensarbeitszeit zu erhöhen und das Rentensystem zu stabilisieren.
In den Leistungsbilanzen verschiedener Wirtschaftsmächte gab es in den vergangenen Jahren größere Verschiebungen. In China hat dazu vor allem die Führung des Landes beigetragen. Die EU muss nun entschlossen gegen die unlauteren Methoden aus dem Reich der Mitte vorgehen, sagt Jürgen Matthes, Außenhandelsexperte im IW.
In den vergangenen Jahren haben die wirtschaftlichen Ungleichgewichte global zugenommen. Vor allem die USA mit einem höheren Defizit und China mit einem gestiegenen Leistungsbilanzüberschuss stechen hervor. Das birgt Gefahren – auch für Deutschland und die EU.
Industriemetallpreis-Index sinkt erstmals nach sechs Monaten unter die 800-Punkte-Marke, schreibt IW-Senior Advisor Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.
Die Transformation der Industrie zur Klimaneutralität erfordert erhebliche Investitionen. Diese bleiben jedoch aktuell aus, unter anderem da sie vielen Unternehmen als nicht wirtschaftlich tragfähig erscheinen.
2025 kamen netto nur 235.000 Menschen nach Deutschland – 2023 waren es 663.000. Aus den neuen EU-Mitgliedstaaten wandern inzwischen mehr Menschen ab als zu. Darüber diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup im Handelsblatt-Podcast „Economic Challenges”.
Wer in Deutschland Nachwuchs bekommt, hat einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit. Es gibt allerdings nur wenige Daten darüber, wie Mütter und Väter dieses familienpolitische Element für sich nutzen. Eine Studie des IW liefert eine Einordnung.
Die meisten Doktortitel erwerben in Deutschland erwartungsgemäß Allgemeinmediziner. Setzt man allerdings die Zahl der Abschlüsse in Relation zu den Promotionen, die jährlich in einem Studienfach absolviert werden, landen zwei andere Disziplinen vorn.
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Trotz der konjunkturellen Schwäche in Deutschland können die Werbetreibenden auf ein solides Jahr zurückblicken. Allerdings bereiten immer stärkere Einschränkungen und Regularien im Digitalbereich der Branche Sorgen. Auf EU-Ebene besteht dringender Handlungsbedarf.
Deutschland hat eine vergleichsweise niedrige Wohneigentumsquote. Ein wesentlicher, öffentlich wenig diskutierter Grund für die Zurückhaltung beim Immobilienkauf ist die steuerliche Benachteiligung von Selbstnutzern gegenüber Vermietern. Im europäischen Ausland sieht das ganz anders aus.
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