Dossier: Nachhaltig wirtschaften

Kleidung aus Recyclat, veganer Fischsalat, grüner Stahl: Die Wirtschaft spart längst Ressourcen ein und senkt ihre CO2-Emissionen. Muss sie auch – schließlich soll Deutschland bis 2045 klimaneutral sein, dann soll also ein Gleichgewicht zwischen emittierten Treibhausgasen und deren Abbau herrschen. Und ab 2050 strebt die Bundesregierung sogar negative Emissionen an, indem mehr CO2-Emissionen in natürlichen Senken eingebunden werden, als Deutschland ausstößt. Fest steht: Wenn diese Klimaziele erreicht werden sollen, müssen alle mitziehen – Verbraucher, Unternehmen, Branchen. Für alle Akteure ist Nachhaltigkeit angesagt, sie wird künftig – oftmals tut sie das bereits – Produktionsbedingungen, Lieferketten, Herstellungsverfahren, Zutatenlisten und auch Konsumentscheidungen bestimmen. Dieses Dossier bündelt Best-Practice-Beispiele, Branchenportraits und Interviews mit Unternehmen und Verbänden, die an der Dekarbonisierung aktiv mitarbeiten.

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Kreislaufwirtschaft ist noch ausbaufähig

Damit die Wirtschaft in Deutschland möglichst bald klimaneutral wird, müssen die Unternehmen verstärkt Kreisläufe für Produkte und Materialien etablieren und auf diese Weise Ressourcen sparen. Bislang geht allerdings nur ein relativ kleiner Teil der Industriefirmen diesen Weg konsequent – obwohl Daten des IW-Zukunftspanels zeigen, dass Unternehmen mit zirkulären Strategien erfolgreicher sind.

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