Dossier: Nachhaltig wirtschaften

Kleidung aus Recyclat, veganer Fischsalat, grüner Stahl: Die Wirtschaft spart längst Ressourcen ein und senkt ihre CO2-Emissionen. Muss sie auch – schließlich soll Deutschland bis 2045 klimaneutral sein, dann soll also ein Gleichgewicht zwischen emittierten Treibhausgasen und deren Abbau herrschen. Und ab 2050 strebt die Bundesregierung sogar negative Emissionen an, indem mehr CO2-Emissionen in natürlichen Senken eingebunden werden, als Deutschland ausstößt. Fest steht: Wenn diese Klimaziele erreicht werden sollen, müssen alle mitziehen – Verbraucher, Unternehmen, Branchen. Für alle Akteure ist Nachhaltigkeit angesagt, sie wird künftig – oftmals tut sie das bereits – Produktionsbedingungen, Lieferketten, Zutatenlisten, Herstellungsverfahren und auch Konsumentscheidungen bestimmen. Dieses Dossier bündelt Best-Practice-Beispiele, Branchenportraits und Interviews mit Unternehmen, die an der Dekarbonisierung aktiv mitarbeiten.

Kreislaufwirtschaft Lesezeit 3 Min. Lesezeit 1 Min.

Wichtige Bauabfälle

Die anhaltend gute Baukonjunktur in Deutschland führt zu einer großen Nachfrage nach Baurohstoffen. Da der Sektor der ressourcenintensivste Wirtschaftszweig Deutschlands ist, muss mit den Rohstoffen so effizient wie möglich umgegangen und vermehrt auf Recycling gesetzt werden. Um dies zu gewährleisten, kann die Politik auf verschiedene Instrumente zurückgreifen – deren Effektivität muss jedoch zuvor geprüft werden.

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