Dossier: Ukraine-Krieg

Seit dem 24. Februar 2022 führen russische Soldaten einen Angriffskrieg in der Ukraine. Seitdem flüchten Menschen ins westliche Europa, stocken Regierungen die Verteidigungsetats auf, werden Spenden gesammelt, Sanktionen gegen Russland verhängt, es wird protestiert und es werden Verhandlungen geführt. Und fast überall auf der Welt steigen die Preise. Regelrecht explodiert sind seit Kriegsausbruch die Preise für fossile Energien wie Gas und Öl. In der Folge werden auch energieintensive Produkte sowie Waren, die einen weiten Weg bis zum Kunden zurücklegen müssen, deutlich teurer werden. Welche wirtschaftlichen Konsequenzen Putins Krieg für Deutschland, Europa und die Welt hat und wie sich die Rohstoffabhängigkeiten verringern lassen, beleuchtet dieses Dossier.

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Interview: „Wenn wir weniger als 20 Prozent Gas einsparen, wird es im Winter knapp“

Die privaten Haushalte und die Industrie werden aller Voraussicht nach mehr Energie einsparen müssen als bisher, damit Deutschland ohne eine Gasmangellage durch den nächsten Winter kommt, sagt Barbie Kornelia Haller, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur. Alle Gaskunden müssten sich zudem auf erheblich höhere Kosten einstellen – auch auf längere Sicht.

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