Dossier: Fachkräftemangel – Deutschlands Konjunkturrisiko Nummer eins

5 Millionen Arbeitslose zählte Deutschland im Jahr 2005. Ende 2017 registrierten Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht einmal mehr halb so viele Menschen als arbeitssuchend. Stattdessen tritt ein anderes Problem immer deutlicher zu Tage: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden und Stellen zu besetzen. Schon heute ist klar, dass der demografische Wandel das Problem in vielen Regionen, insbesondere den ländlichen, verschärfen wird. Dieses Dossier bündelt die neuesten Forschungserkenntnisse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft zum Fachkräftemangel: In welchen Berufen sind Fachkräfte besonders knapp? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und vor allem: Was können Unternehmen und Politik tun, damit Deutschland nicht deshalb ökonomisch zurückfällt, weil keine qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen?

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In der Corona-Krise drohen Engpässe

Welche Berufe sind in Deutschland unverzichtbar für die Grundversorgung der Bevölkerung und wo drohen in der Corona-Krise Fachkräfteengpässe? Weil es auf diese Fragen bislang keine eindeutigen Antworten gibt, ist das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) im Institut der deutschen Wirtschaft dem Problem in einer Studie nachgegangen.

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