Dossier: Fachkräftemangel – Deutschlands Konjunkturrisiko Nummer eins

5 Millionen Arbeitslose zählte Deutschland im Jahr 2005. Ende 2017 registrierten Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht einmal mehr halb so viele Menschen als arbeitssuchend. Stattdessen tritt ein anderes Problem immer deutlicher zu Tage: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden und Stellen zu besetzen. Schon heute ist klar, dass der demografische Wandel das Problem in vielen Regionen, insbesondere den ländlichen, verschärfen wird. Diese Dossier bündelt die neuesten Forschungserkenntnisse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft zum Fachkräftemangel: In welchen Berufen sind Fachkräfte besonders knapp? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und vor allem: Was können Unternehmen und Politik tun, damit Deutschland nicht deshalb ökonomisch zurückfällt, weil keine qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen?

MINT-Frühjahrsreport 2018 Lesezeit 3 Min. Lesezeit 1 Min.

MINT-Lücke auf Rekordhoch

In Deutschland fehlen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik so viele Arbeitskräfte wie noch nie, wie aus dem MINT-Frühjahrsreport 2018 des Instituts der deutschen Wirtschaft hervorgeht. Vor allem an nicht akademischen Fachkräften mangelt es. Um die Lücke zu verkleinern, sollten mehr Fachkräfte aus dem Ausland gewonnen und mehr Flüchtlinge ausgebildet werden.

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