Dossier: Fachkräftemangel – Deutschlands Konjunkturrisiko Nummer eins

5 Millionen Arbeitslose zählte Deutschland im Jahr 2005. Ende 2017 registrierten Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht einmal mehr halb so viele Menschen als arbeitssuchend. Stattdessen tritt ein anderes Problem immer deutlicher zu Tage: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden und Stellen zu besetzen. Schon heute ist klar, dass der demografische Wandel das Problem in vielen Regionen, insbesondere den ländlichen, verschärfen wird. Dieses Dossier bündelt die neuesten Forschungserkenntnisse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft zum Fachkräftemangel: In welchen Berufen sind Fachkräfte besonders knapp? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und vor allem: Was können Unternehmen und Politik tun, damit Deutschland nicht deshalb ökonomisch zurückfällt, weil keine qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen?

MINT-Herbstreport Lesezeit 4 Min. Lesezeit 1 Min.

MINT-Berufe: Wo sind die Informatiker?

Qualifizierte Mitarbeiter in MINT-Berufen werden in Deutschland dringend gesucht. Aufgrund der Digitalisierung wird vor allem die Nachfrage im IT-Bereich immer größer – trotz konjunktureller Abschwächung. Ein mögliches Mittel gegen den Fachkräftemangel besteht darin, den Zuzug weiterer MINT-Arbeitskräfte aus dem Ausland zu erleichtern.

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