Dossier: Fachkräftemangel – Deutschlands Konjunkturrisiko Nummer eins

5 Millionen Arbeitslose zählte Deutschland im Jahr 2005. Ende 2017 registrierten Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht einmal mehr halb so viele Menschen als arbeitssuchend. Stattdessen tritt ein anderes Problem immer deutlicher zu Tage: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden und Stellen zu besetzen. Schon heute ist klar, dass der demografische Wandel das Problem in vielen Regionen, insbesondere den ländlichen, verschärfen wird. Diese Dossier bündelt die neuesten Forschungserkenntnisse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft zum Fachkräftemangel: In welchen Berufen sind Fachkräfte besonders knapp? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und vor allem: Was können Unternehmen und Politik tun, damit Deutschland nicht deshalb ökonomisch zurückfällt, weil keine qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen?

MINT-Herbstreport Lesezeit 4 Min. Lesezeit 1 Min.

Die MINT-Lücke wird größer

In den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wachsen die personellen Engpässe. Im Oktober 2018 waren in Deutschland fast eine halbe Million MINT-Stellen unbesetzt. Abhilfe kann qualifizierte Zuwanderung schaffen. Doch das allein reicht nicht. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssten sich mehr junge Leute für einen MINT-Beruf begeistern.

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