Dossier: Fachkräftemangel – Deutschlands Konjunkturrisiko Nummer eins

5 Millionen Arbeitslose zählte Deutschland im Jahr 2005. Ende 2017 registrierten Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht einmal mehr halb so viele Menschen als arbeitssuchend. Stattdessen tritt ein anderes Problem immer deutlicher zu Tage: Es fällt den Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden und Stellen zu besetzen. Schon heute ist klar, dass der demografische Wandel das Problem in vielen Regionen, insbesondere den ländlichen, verschärfen wird. Dieses Dossier bündelt die neuesten Forschungserkenntnisse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft zum Fachkräftemangel: In welchen Berufen sind Fachkräfte besonders knapp? Welche Regionen sind besonders betroffen? Und vor allem: Was können Unternehmen und Politik tun, damit Deutschland nicht deshalb ökonomisch zurückfällt, weil keine qualifizierten Arbeitskräfte zur Verfügung stehen?

MINT-Herbstreport Lesezeit 3 Min. Lesezeit 1 Min.

Fachkräftemangel bleibt für Unternehmen akut

Die Fachkräftelücke in Berufen mit MINT-Schwerpunkt – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – ist in Deutschland coronabedingt stark geschrumpft. Doch der langfristige Bedarf ist nicht gesunken. Ganz im Gegenteil: Aufgrund der Altersstruktur der MINT-Beschäftigten dürfte er in den kommenden Jahren weiter steigen.

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