Dossier: Internationale Klimapolitik

In Rio de Janeiro nahm vor 25 Jahren alles seinen Anfang. Damals veranstalteten die Vereinten Nationen den „Erdgipfel“ – die Mutter aller UN-Klimakonferenzen. Unterm Zuckerhut wurde unter anderem die Klimarahmenkonvention beschlossen – das United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) bildet die völkerrechtliche Grundlage der seit 1995 jährlich stattfindenden internationalen Klimaverhandlungen. Der wohl wichtigste Meilenstein der folgenden Klimakonferenzen war 1997 das Kyoto-Protokoll: Darin haben sich Industrienationen wie die EU-Länder, Japan und Australien – nicht jedoch die USA – erstmals auf die verbindliche Reduktion von Treibhausgasen geeinigt. Rund 20 Jahre später einigten sich im Jahr 2015 mit dem Pariser Abkommen erstmals fast alle Nationen der Erde darauf, sich am internationalen Klimaschutz beteiligen. Das gemeinsame Ziel lautet, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich weniger als 2 Grad gegenüber dem Niveau der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Unser Klima-Dossier gibt einen Überblick über die internationale Umweltpolitik, ihre aktuellen Herausforderungen, Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und die Rolle Deutschlands in all dem.

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EU-Klimapolitik könnte Direktflüge verteuern

Die EU plant aus Klimaschutzgründen die Verteuerung des Luftverkehrs. Bislang war dieser beim Erwerb von CO2-Zertifikaten begünstigt. Die schrittweise Einbeziehung aller Wirtschaftssektoren in die CO2-Bepreisung ist jedoch notwendig auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die EU-Pläne für den Luftverkehr weisen allerdings einige Schwächen auf.

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