Der Informationsdienst
des Instituts der deutschen Wirtschaft

Der Informationsdienst
des Instituts der deutschen Wirtschaft

Dossier: Freihandel versus Protektionismus

Wenn Waren und Dienstleistungen ohne Einschränkungen Ländergrenzen passieren können, profitieren in der Regel alle Beteiligten. Das ist der Grund, warum es auf der ganzen Welt Freihandelsabkommen gibt. Die EU unterhält mehr als 40 davon, die beiden jüngsten unterzeichnete sie 2026 – zum einen mit Indien, zum anderen mit den Mercosurstaaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Beiden Abkommen muss das EU-Parlament allerdings noch zustimmen, das Mercosurabkommen durchläuft zudem noch eine Rechtsprüfung durch den Europäischen Gerichtshof. Sollten die Abkommen in Kraft treten, wäre das für die EU ein großer Erfolg und würde dazu beitragen, die Abhängigkeit der Staatengemeinschaft von China zu reduzieren. Die USA gehen dagegen einen völlig anderen Weg. Mit ihrer zunehmend protektionistischen Politik, die vor allem auf höheren Zöllen fußt, wollen die Vereinigten Staaten auch politische Interessen durchsetzen. Keine einfachen Zeiten für die internationale Handelspolitik – dieses Dossier liefert einen Überblick.