Dossier: Freihandel versus Protektionismus

Am 1. Februar 2019 ist das Wirtschaftsabkommen zwischen der EU und Japan in Kraft getreten; das Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada gilt vorläufig bereits seit September 2017. Die geplante „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ TTIP der EU mit den Vereinigten Staaten ist dagegen beerdigt. Stattdessen erheben die USA nun Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Europa – die EU antwortete ihrerseits mit Strafzöllen auf typisch amerikanische Produkte. Um dem eskalierenden Handelskonflikt etwas entgegenzusetzen, will die EU ihre bilateralen Handelsbeziehungen zu einer Reihe anderer Länder verbessern, etwa zu Südkorea und Mexiko. Dieses Dossier gibt einen Überblick über die Handelspolitik und außenwirtschaftlichen Verflechtungen in Zeiten zunehmenden Protektionismus.

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Ist die Globalisierung der Industrie ein Auslaufmodell?

In vielen deutschen Industriebetrieben standen die Bänder nicht nur deshalb wochenlang still, weil Mitarbeiter wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu Hause bleiben mussten, sondern auch, weil Vorprodukte aus dem Ausland fehlten. Während einige Unternehmer die Globalisierung nach wie vor befürworten, sehen andere Firmenchefs die internationale Arbeitsteilung kritisch.

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