Dossier: Freihandel versus Protektionismus

Das Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada ist inzwischen zumindest vorläufig in Kraft getreten. Die geplante „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ TTIP der EU mit den Vereinigten Staaten hat Donald Trump kurz nach seiner Wahl zum US-Präsidenten beerdigt – und nun obendrein Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte beschlossen, die für die EU derzeit aber ausgesetzt sind. Die USA und Kanada sind jedoch nicht die einzigen wichtigen Handelspartner der Europäischen Union. Mexiko, Japan und Südkorea sind nur einige Beispiele von Ländern, zu denen die EU ihre bilateralen Handelsbeziehungen verbessern möchte oder bereits verbessert hat. Dieses Dossier gibt einen Überblick über die Handelspolitik und außenwirtschaftlichen Verflechtungen in Zeiten zunehmenden Protektionismus.

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Deutscher Handel nach Brüsseler Regeln

Während der Handel zwischen den EU-Mitgliedsstaaten frei ist, müssen die Geschäfte mit anderen Ländern vertraglich geregelt werden. Von Deutschlands 25 wichtigsten Handelspartnern gehören zehn nicht der EU an. Der iwd zeigt den deutschen Außenhandel mit diesen Ländern und beschreibt die EU-rechtlichen Grundlagen dafür.

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