Dossier: Frankreich und Deutschland

Emmanuel Macron hat sich wie kaum ein anderer EU-Staatspräsident für Europa stark gemacht. Dieses Pfund hat ihm bei der französischen Präsidentschaftswahl in die Hand gespielt, denn die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben vielen Bürgern und Unternehmen vor Augen geführt, wie sinnvoll es sein kann, einer starken Staatengemeinschaft anzugehören. Aus dem EU-Wiederaufbaufonds wird Frankreich 40 Milliarden Euro erhalten – Geld, das auch den wirtschaftlich schwachen ländlichen Regionen zugutekommen soll. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in Frankreich stark zurückgegangen und auch das Wirtschaftswachstum sowie die Investitionen haben sich gut entwickelt, doch die regionale Ungleichheit hat auch Macron während seiner ersten Amtszeit nicht abbauen können. Dieses Dossier wirft einen Blick auf die Wirtschaftslage in Frankreich und auf das Verhältnis des deutschen Nachbarlandes zur Bundesrepublik.

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Wahl in Frankreich: Es wird knapp für Macron

Emmanuel Macron hat den ersten Wahlgang um die französische Präsidentschaft gewonnen. Beim zweiten Urnengang dürfte es ein deutlich engeres Rennen gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen geben als vor fünf Jahren, meint Philipp Saueracker, Referent für Europapolitik im Brüsseler IW-Büro. Denn Le Pen sei durch einen Imagewandel für viele Franzosen wählbar geworden.

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