Der Informationsdienst
des Instituts der deutschen Wirtschaft

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Immobilien Lesezeit 1 Min.

Wohneigentums­quoten in Europa

Deutschland gilt als Nation der Mieter – und das zu Recht. In keinem anderen EU-Land wohnen weniger Menschen im Eigentum als in der Bundesrepublik. Zudem ist die Wohneigentumsquote in der Bundesrepublik zuletzt auch noch leicht gesunken.

Kernaussagen in Kürze:
  • Im Jahr 2024 lebten in den EU-Mitgliedsstaaten rund 68 Prozent der Personen im eigenen Haus oder in einer Eigentumswohnung.
  • Die höchsten Wohneigentumsquoten wiesen zuletzt Rumänien mit gut 94 Prozent und die Slowakei mit rund 93 Prozent auf.
  • Den niedrigsten Wert erreicht EU-weit Deutschland mit einer Quote von gut 47 Prozent.
Zur detaillierten Fassung

Im Jahr 2024 lebten in den EU-Mitgliedsstaaten rund 68 Prozent der Personen im eigenen Haus oder in einer Eigentumswohnung, knapp 1 Prozent weniger als 2023. Dabei unterscheiden sich die Wohneigentumsquoten zwischen den EU-Ländern stark: Die höchsten Raten wiesen zuletzt Rumänien mit gut 94 Prozent und die Slowakei mit rund 93 Prozent auf, auch in Ungarn und Kroatien lebten gut neun von zehn Haushalten in den eigenen vier Wänden.

Nur knapp die Hälfte der Bundesbürger lebt im Eigenheim, so niedrig ist die Quote in keinem anderen EU-Land.

Den niedrigsten Wert erreicht EU-weit Deutschland (Grafik):

In der Bundesrepublik wohnten 2024 nur gut 47 Prozent der Personen im Eigentum, etwas weniger als im Jahr zuvor.

So viel Prozent der Personen in den EU-Mitgliedsstaaten lebten 2024 in selbst genutztem Wohneigentum Download: Grafik (JPG) herunterladen Grafik (EPS) herunterladen Tabelle (XLSX) herunterladen

Noch niedriger als in Deutschland ist die Wohneigentumsquote innerhalb Europas nur in der Schweiz: Von den Eidgenossen lebten zuletzt lediglich 42 Prozent im Eigenheim.

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