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Willkommen in Deutschland!

Die Bundesrepublik zieht immer mehr internationale Fachkräfte an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Unternehmen ungewöhnliche Wege gehen, um freie Stellen mit Fachkräften aus dem Ausland zu besetzen – und viel Wert auf eine Willkommenskultur legen.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Bundesrepublik zieht immer mehr internationale Fachkräfte an.
  • Laut einer Studie der OECD wanderten 2011 über 300.000 Menschen aus dem Ausland dauerhaft in die Bundesrepublik ein – und damit fast doppelt so viele wie 2010.
  • Bereits vor dem Eintreffen in Deutschland informiert jedes zweite Unternehmen seine neuen ausländischen Mitarbeiter über bestimmte Regeln und Abläufe.
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José M. ist Mechatroniker, 27 Jahre alt und kommt aus Sevilla. Bei seiner Ankunft in Frankfurt wird er bereits von einem Mitarbeiter seines neuen Arbeitgebers erwartet, der ihm bei Behördengängen und Wohnungssuche zur Seite steht.

So wie José M. kommen immer mehr Fachkräfte nach Deutschland – die Zuwanderungsdynamik ist hier größer als in jedem anderen Industrieland.

Laut einer Studie der OECD wanderten 2011 über 300.000 Menschen aus dem Ausland dauerhaft in die Bundesrepublik ein – und damit fast doppelt so viele wie 2010.

Anteil der Unternehmen, die ihre ausländischen Mitarbeiter unterstützen.

Viele Unternehmen haben die Zuwanderung als Chance erkannt, ihre Fachkräfteengpässe auszugleichen, und suchen deshalb europaweit nach neuen Mitarbeitern. Ein großer Teil der deutschen Firmen – 37 Prozent – setzt dabei auf persönliche Geschäftskontakte im Ausland, weitere 31 Prozent rekrutieren über Online-Jobbörsen, zeigt der Qualifizierungsmonitor des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Klassische Rekrutierungswege wie Personaldienstleister nutzen weniger als 10 Prozent der Firmen.

Hat eine Firma eine Fachkraft aus dem Ausland eingestellt, kümmert sie sich häufig auch um deren Integration (Grafik): Mehr als 80 Prozent der Unternehmen helfen bei der Erledigung von Formalitäten, etwa auf dem Einwohnermeldeamt.

Bereits vor dem Eintreffen in Deutschland informiert jedes zweite Unternehmen seine neuen ausländischen Mitarbeiter über bestimmte Regeln und Abläufe. Vor Ort stellen mehr als 40 Prozent dem Neuen einen Mentor zur Seite – erfahrene Kollegen, die die Neueinsteiger beruflich unter ihre Fittiche nehmen.

Um die Belegschaft auf die neuen Mitarbeiter vorzubereiten und eventuelle kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, bietet knapp die Hälfte der Firmen Fortbildungen an. Mehr als jeder zweite Betrieb berichtet, dass die Integration am Ende dann „ganz von alleine“ läuft. Allerdings wünschen sich die Unternehmen dabei mehr Unterstützung, vor allem durch ein größeres Förderangebot an Sprachkursen.

Mehr Informationen zur Rekrutierung aus dem Ausland gibt es unter:www.fachkraeftesichern.de

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