Wie die EU-Bürger ihr Geld aufteilen
Essen, wohnen, sich anziehen – das muss jeder. Aber sobald mehr Geld da ist als für die Grundbedürfnisse erforderlich, wird auch in Autos, Fußballtickets und Haustiere investiert. Dabei priorisieren die Menschen in der EU ihre Ausgaben unterschiedlich. Die Bundesbürger liegen bei den Freizeitausgaben vorn.
- Deutschland ist ein wohlhabendes Land innerhalb der EU – und daher können es sich die hiesigen Verbraucher leisten, rund 10 Prozent ihrer Konsumausgaben für Sport, Kultur und Erholung auszugeben.
- Der größte Konsumposten entfällt in Deutschland auf das Wohnen, wofür die Bundesbürger rund ein Viertel ihres Haushaltsbudgets ausgeben.
- Vergleichsweise gering sind hierzulande dagegen die relativen Ausgaben für Kleidung und Schuhe sowie für Nahrungsmittel.
Deutschland ist trotz der schleppenden Wirtschaftsentwicklung ein wohlhabendes Land innerhalb der EU – und daher können es sich die hiesigen Verbraucher leisten, rund 10 Prozent ihrer Konsumausgaben für Sport, Kultur und Erholung auszugeben (Grafik).
Allein für Pauschalreisen wenden die Deutschen im Schnitt fast 2 Prozent des Budgets auf – diesen Wert erreicht EU-weit sonst nur Slowenien.
Auch die Mobilität ist vielen einiges wert (Grafik):
Rund 14 Prozent der Konsumausgaben fließen in der Bundesrepublik in den Erwerb und das Betreiben von Pkw sowie in Transportdienstleistungen.
Nur Litauen und Slowenien kommen auf höhere Werte.
Der größte Posten entfällt in Deutschland auf das Wohnen (Grafik):
Im Schnitt geht für Miete, Instandhaltung und Co. hierzulande annähernd ein Viertel des Haushaltsbudgets drauf.
Vergleichsweise gering sind dagegen die relativen Ausgaben der Bundesbürger für Kleidung und Schuhe – sie machen 4 Prozent des Budgets aus (Grafik).
Spitzenreiter Rumänien kommt auf fast den doppelten Wert.
Und obwohl die Lebensmittelpreise seit der Coronapandemie vergleichsweise stark gestiegen sind, geben Verbraucher in Deutschland nur gut 11 Prozent ihres Budgets für Essen und alkoholfreie Getränke aus (Grafik).