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Weltbevölkerung wächst bis 2035 auf fast neun Milliarden Menschen

Die Bevölkerung auf unserem Planeten wird laut einer Prognose der Vereinten Nationen auch in den kommenden Jahren weiter stark wachsen. Besonders auf dem afrikanischen Kontinent steigt die Zahl der Menschen.

Kernaussagen in Kürze:
  • Laut UN-Prognose wächst die Weltbevölkerung bis 2035 auf fast neun Milliarden Menschen an.
  • In Osteuropa sinken in einigen Staaten die Einwohnerzahlen.
  • Auf dem afrikanischen Kontinent wird es die stärksten Zuwächse geben.
Zur detaillierten Fassung

Wenn die Prognose der Vereinten Nationen zutrifft, werden 2035 fast neun Milliarden Menschen auf der Erde leben – 1,5 Milliarden mehr als heute. Doch die Bevölkerung wächst nicht überall: In Japan und in China wird die Zahl der Einwohner voraussichtlich sinken – und auch in einigen osteuropäischen Staaten schrumpft die Bevölkerung.

In diesen Ländern schrumpft die Bevölkerung bis zum Jahr 2035 am stärksten

So ist etwa in Bulgarien nicht nur die Geburtenrate mit 1,5 Kindern je Frau relativ niedrig, sondern Tausende Menschen wandern auch Jahr für Jahr aufgrund der schlechten Wirtschaftslage aus. Eine negative Entwicklung sagen die Vereinten Nationen ebenfalls Lettland, Litauen und Ukraine vorher.

Neben den hohen Geburtenraten lässt auch die gestiegene Lebenserwartung die Bevölkerung in Afrika stark wachsen.

Den schrumpfenden Staaten stehen jedoch viele Länder gegenüber, die massiv wachsen, sodass die Weltbevölkerung in jedem Fall zunimmt. Den größten Zuwachs wird es in Afrika geben. In Niger, dem Staat mit dem stärksten Bevölkerungswachstum weltweit, wird sich die Einwohnerzahl bis 2035 mehr als verdoppeln; das liegt an der Rekord-Geburtenrate von 7,6 Kindern je Frau und daran, dass die Lebenserwartung seit 1950 deutlich gestiegen ist.

In diesen Ländern wächst die Bevölkerung bis zum Jahr 2035 am stärksten

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