Immobilienwirtschaft Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Tragende Steine

Die Branche hat mit einem seit Jahren beständigen Wachstum von jährlich 2 Prozent mit dazu beigetragen, dass sich Deutschland nach dem Konjunktureinbruch 2009 schnell erholt hat.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Immobilien-Branche hat mit einem beständigen Wachstum von jährlich 2 Prozent dazu beigetragen, dass sich Deutschland nach dem Konjunktureinbruch 2009 schnell erholt hat.
  • In Deutschland führte die Schließung zahlreicher offener Immobilienfonds zu viel Unmut bei Anlegern, denn sie konnten ihre Fondsanteile nicht mehr verkaufen.
  • Laut einer neuen Studie des IW-Köln erbringt die Immobilienbranche fast ein Fünftel der Bruttowertschöpfung Deutschlands – 2011 waren das 434 Milliarden Euro.
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Die Immobilienwirtschaft hat in den vergangenen Jahren im In- und Ausland viele negative Schlagzeilen geschrieben: Der Immobilienboom in den USA und die damit verbundene Spekulationsblase verursachten eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. In Deutschland führte die Schließung zahlreicher offener Immobilienfonds zu viel Unmut bei Anlegern, denn sie konnten ihre Fondsanteile nicht mehr verkaufen.

Gerade hierzulande sorgt die Branche (Kasten) jedoch auch für positive Nachrichten. So konnte die Eurokrise dem Wirtschaftszweig kaum etwas anhaben, weil die deutschen Wohn- und Geschäftsbauten langfristig und solide finanziert sind.

In einzelnen Bereichen wie der Vermittlung von Wohnraum oder dem Immobilienhandel brach der Umsatz zwar vorübergehend ein, die Branche insgesamt konnte ihre Wirtschaftsleistung aber halten und sogar ausbauen (Grafik):

Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erbringt die Immobilienbranche fast ein Fünftel der Bruttowertschöpfung Deutschlands – 2011 waren das 434 Milliarden Euro.

Die Immobilienwirtschaft ist damit eine der größten Branchen der deutschen Volkswirtschaft. Der Handel (226 Milliarden Euro), der Fahrzeugbau (81 Milliarden Euro) und ebenso der Maschinenbau (74 Milliarden Euro) liegen deutlich hinter der Immobilienwirtschaft.

Ralph Henger / Heide Haas / Michael Schier / Michael Voigtländer et al.Wirtschaftsfaktor Immobilien 2013 – Gesamtwirtschaftliche Bedeutung der ImmobilienwirtschaftGutachten im Auftrag des Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) und der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif)

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