Haushaltsausstattung Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Technik to go

Die Bundesbürger lassen sich vom Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie gerne mitreißen. Handys und Smartphones oder Notebooks sind in den deutschen Haushalten schon häufiger zu finden als Festnetztelefone oder Desktop-Computer.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Bundesbürger lassen sich vom Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnologie gerne mitreißen.
  • Zwei Drittel der Haushalte, in denen der Haupteinkommensbezieher mindestens 80 Jahre alt ist, besitzen inzwischen ein oder sogar mehrere Handys.
  • Während der Anteil der Haushalte mit mindestens einem Notebook oder Tablet-Computer seit dem Jahr 2003 von 11 auf 65 Prozent gestiegen ist, ging der Anteil der Besitzer von Desktop-Computern zurück.
Zur detaillierten Fassung

Ständig erreichbar zu sein und stets mit den neuesten Informationen versorgt zu werden – das mag für die einen ein Segen und für die anderen ein Fluch sein. Entziehen allerdings kann oder will sich dem Trend offenbar kaum jemand.

Zumindest ohne Mobiltelefon geht heutzutage gar nichts mehr. Am besten ausgerüstet sind junge Leute: 99 Prozent der Haushalte mit einem Hauptverdiener unter 25 Jahren haben mindestens ein Handy oder Smartphone. Im statistischen Schnitt klingelt oder vibriert in jedem dieser Haushalte nicht nur ein Handy, sondern es sind 1,6 Mobiltelefone.

Doch auch am anderen Ende der Altersskala gibt es kaum noch Scheu vor der mobilen Kommunikationstechnik:

Immerhin zwei Drittel der Haushalte, in denen der Haupteinkommensbezieher mindestens 80 Jahre alt ist, besitzen inzwischen ein oder sogar mehrere Handys.

Vor zehn Jahren betrug der Anteil der Handy-Haushalte in dieser Altersgruppe nur ein Fünftel. Da damals erst 40 Prozent der 70- bis 79-Jährigen mobil telefonierten, ist klar, dass sich viele Senioren kürzlich erstmals ein Handy gekauft haben.

Über alle Altersstufen hinweg haben Handys inzwischen dem Festnetztelefon den Rang abgelaufen. Und auch beim Computer liegen die mobilen Varianten vorn (Grafik):

Während der Anteil der Haushalte mit mindestens einem Notebook oder Tablet-Computer seit dem Jahr 2003 von 11 auf 65 Prozent gestiegen ist, ging der Anteil der Besitzer von Desktop-Computern zurück.

Ein weiteres Beispiel für den Wandel der Technik ist die Videokamera, die in den 1990er Jahren zu einem vermeintlichen Siegeszug ansetzte, heute aber in weniger als 19 Prozent der Haushalte zu finden ist. Verdrängt wurden diese Geräte zunächst durch die Digitalkameras, die aber inzwischen durch Smartphones mit guter Fotofunktion ernsthafte Konkurrenz bekommen haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene

Mehr auf iwkoeln.de