So schlägt sich Bildung im Gehalt nieder
Wer ohne Ausbildung ins Berufsleben startet, verdient in der Regel deutlich weniger als ein Studienabsolvent. Auch im Handwerk lässt sich überdurchschnittlich gut verdienen, wenn eine Aufstiegsfortbildung vorgewiesen werden kann.
- Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland betrug im April 2025 annähernd 4.800 Euro.
- Wer keine berufliche Ausbildung vorweisen kann, verdiente als Angestellter in Deutschland zuletzt im Durchschnitt rund 3.400 Euro brutto im Monat.
- Auf fast das Dreifache kamen promovierte oder habilitierte Beschäftigte mit knapp 9.500 Euro monatlich.
Es gibt viele Faktoren, die die Höhe des Gehalts beeinflussen: der Beruf, die Branche, das Arbeitspensum und natürlich die Berufserfahrung. Junge Friseure, die erst vor Kurzem in den Beruf eingestiegen sind, verdienen in der Regel nun mal weniger als Werkzeugmechaniker mit dreißig Jahren Erfahrung.
Wer nach einer Berufsausbildung noch seinen Meister oder Techniker macht, erzielt mit durchschnittlich rund 5.400 Euro Bruttomonatsverdienst auch als Angestellter ein überdurchschnittliches Einkommen.
Eine weitere relevante Einflussgröße ist der Bildungsabschluss (Grafik):
Wer keine berufliche Ausbildung vorweisen kann, verdiente als Vollzeitangestellter in Deutschland im Frühjahr 2025 im Durchschnitt rund 3.400 Euro brutto im Monat.
Promovierte oder habilitierte Beschäftigte kamen mit knapp 9.500 Euro fast auf das Dreifache.
Auch Abschlüsse im Handwerk können den Weg zu überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten ebnen: Personen, die nach der Berufsausbildung zum Bäcker oder Hörakustiker noch eine Aufstiegsfortbildung zum Meister oder Techniker absolviert haben, erzielten als Angestellte in Vollzeit zuletzt mit durchschnittlich rund 5.400 Euro Bruttomonatsverdienst ein höheres Einkommen als die abhängig Beschäftigten insgesamt, deren Durchschnittseinkommen bei annähernd 4.800 Euro lag.