Ranking 22.03.2017 Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Wo Elektro am meisten Tempo macht

Weltweit rollen immer mehr Elektroautos über die Straßen. Doch während China in Sachen E-Mobilität einen rasanten Wachstumskurs eingeschlagen hat, geht es in Deutschland nur langsam voran.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Zahl der zugelassenen E-Autos ist 2016 weltweit um fast 60 Prozent auf gut zwei Millionen gestiegen.
  • In China hat sich der Bestand an E-Pkws gegenüber 2015 mehr als verdoppelt.
  • Deutschland verzeichnete im vergangenen Jahr lediglich rund 25.000 Neuzulassungen von Elektro- und Hybridfahrzeugen.
Zur detaillierten Fassung

Die Zahl der weltweit zugelassenen Elektro- und Hybridautos ist im Jahr 2016 um fast 60 Prozent auf gut zwei Millionen gestiegen. Das Tempo, in dem die E-Fahrzeuge die Straßen erobern, ist jedoch regional sehr unterschiedlich. In China zum Beispiel hat sich der Bestand an E-Pkws gegenüber 2015 mehr als verdoppelt. Deutschland dagegen ist nicht nur gemessen am Fahrzeugbestand weit von der Weltspitze entfernt, sondern lag 2016 auch bei den Neuzulassungen mit rund 25.000 noch deutlich hinter kleineren Ländern wie Norwegen mit fast 46.000 neuen E-Autos zurück.

In China hat sich der Bestand an E-Pkws gegenüber 2015 mehr als verdoppelt – Deutschland ist in Sachen Elektromobilität weit von der Weltspitze entfernt.

Von den rund 51.000 E-Fahrzeugen, die 2016 in Deutschland zugelassen waren, fielen gut 32.000 in die Kategorie der reinen Elektroautos, knapp 19.000 waren dagegen Hybrid-Pkws. Die meisten Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb auf den heimischen Straßen sind den Kleinwagen (gut 14.000) und der unteren Mittelklasse (knapp 12.000) zuzuordnen. Nur gut 4.800 E-Autos gehören zu den Pkws der Oberklasse.

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