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HB2U, SMS!

„Merry Christmas“ stand in der allerersten SMS, die im Dezember 1992 von einem Computer auf ein Mobiltelefon geschickt wurde. Ursprünglich sollte der Short Message Service lediglich eine Gruppe von Empfängern zu bestimmten Themen informieren – heute nutzt ihn fast jeder.

Kernaussagen in Kürze:
  • Der Short Message Service gilt als Erfolgsstory sondergleichen.
  • Gut 157 Millionen SMS verschickten die Deutschen pro Tag.
  • Im internationalen Vergleich simsen die Bundesbürger allerdings eher wenig.
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„Merry Christmas“ stand in der allerersten SMS, die im Dezember 1992 von einem Computer auf ein Mobiltelefon geschickt wurde. Ursprünglich sollte der Short Message Service lediglich eine Gruppe von Empfängern zu bestimmten Themen informieren – heute nutzt ihn fast jeder.

Der Short Message Service gilt als Erfolgsstory sondergleichen. In der Anfangszeit war die SMS nicht besonders populär, denn nur wenige Mobiltelefone unterstützten den Kurznachrichtendienst. Nach einem etwas holprigen Start entwickelte sich die SMS Ende der 1990er Jahre aber zu einem universalen Kommunikationsmittel – und ist es trotz Konkurrenz durch Messenger wie MSN, Facebook oder WhatsApp auch heute noch (Grafik):

Gut 157 Millionen SMS verschicken die Deutschen pro Tag – das sind dreimal so viele wie vor zehn Jahren.

Für die Mobilfunkanbieter ist der Dienst deshalb ein lukratives Geschäft: In den letzten Jahren verdienten Telekom, Vodafone und Co. jährlich rund 2 Milliarden Euro mit dem Versand der maximal 140 Zeichen umfassenden Kurznachrichten.

Im internationalen Vergleich simsen die Bundesbürger allerdings eher wenig. SMS-Spitzenreiter ist Malaysia: Hier verschickte 2010 jeder Einwohner statistisch gesehen gut 3.400 SMS. An zweiter Stelle stand Singapur mit gut 2.800 SMS, gefolgt von Paraguay mit mehr als 2.700 SMS. In Deutschland simste jeder Einwohner nur rund 500-mal pro Jahr.

FUSSNOTE:*Happy Birthday to you (HB2U)

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