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Handelspartner USA

Die Verhandlungen über das Transatlantische Handels- und Investitionsschutzabkommen – kurz TTIP – zwischen den USA und der EU dauern voraussichtlich noch bis Ende 2015. Wie wichtig das Abkommen für Deutschland ist, zeigt der Blick auf den Warenhandel mit den Vereinigten Staaten.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Verhandlungen über das Transatlantische Handels- und Investitionsschutzabkommen – kurz TTIP – zwischen den USA und der EU dauern voraussichtlich noch bis Ende 2015
  • Gut 8 Prozent aller deutschen Warenexporte gingen 2013 in die USA.
  • Etwa 600.000 Arbeitsplätze hängen letztlich an den Warenexporten für Uncle Sam.
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Gut 8 Prozent aller deutschen Warenexporte gingen 2013 in die USA – der Umsatz betrug mehr als 88 Milliarden Euro. Im Gegenzug machten die US-amerikanischen Produkte für 48 Milliarden Euro gut 5 Prozent der deutschen Warenimporte aus. Etwa 600.000 Arbeitsplätze hängen letztlich an den Warenexporten für Uncle Sam. Hinzu kommen noch zahlreiche Jobs, die sich mit der Ausfuhr von Dienstleis­tungen in die Staaten beschäftigen.

Zwar werden fast zwei Drittel der an die USA verkauften Waren in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gefertigt. Doch die US-Amerikaner sind für nahezu alle Bundesländer wichtige Kunden – in fünf Ländern liegt der Anteil der US-Ausfuhren sogar über 10 Prozent.

Die einzelnen Bundesländer haben sich allerdings auf unterschiedliche Exportprodukte spezialisiert. Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bremen und das Saarland liefern in erster Linie Kraftwagen und Kfz-Teile an die USA. In Nordrhein-Westfalen und anderen Ländern stehen Maschinen ganz oben auf der Verkaufsliste; Hessen und Rheinland-Pfalz versenden vor allem pharmazeutische Erzeugnisse.

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