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Die häufigsten Promotionsfächer

Die meisten Doktortitel erwerben in Deutschland erwartungsgemäß Allgemeinmediziner. Setzt man allerdings die Zahl der Abschlüsse in Relation zu den Promotionen, die jährlich in einem Studienfach absolviert werden, landen zwei andere Disziplinen vorn.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die meisten Doktoren in Deutschland gibt es im Fach Medizin: Im Jahr 2024 promovierten annähernd 7.400 Allgemeinmediziner.
  • Die klassischen Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik zählen ebenfalls zu den Top Ten der Doktor-Fächer.
  • Die höchste Promotionsquote erzielt mit 80 Prozent das Fach Chemie.
Zur detaillierten Fassung

Die Zahl der Studienanfänger ist in Deutschland seit der Jahrtausendwende deutlich gestiegen, die der erfolgreich Promovierenden liegt seit 20 Jahren recht konstant bei jährlich etwa 24.000 bis 29.000.

Die weitaus meisten Promotionen gibt es in einem Studienfach, in dem die Anrede „Herr Doktor" im späteren Berufsleben oft den eigentlichen Namen ersetzt (Grafik):

Im Fach Medizin promovierten im Jahr 2024 annähernd 7.400 Allgemeinmediziner.

In diesen Studienfächern gab es 2024 in Deutschland die meisten Promotionen Download: Grafik (JPG) herunterladen Grafik (EPS) herunterladen Tabelle (XLSX) herunterladen

Die klassischen Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik zählen zwar ebenfalls zu den Top Ten der Doktor-Fächer, kommen allerdings selbst zusammen nicht auf die Zahl der Medizinerpromotionen.

Die Mediziner führen die Liste der häufigsten Doktor-Fächer an, auf Platz 2 und 3 folgen Biologen und Chemiker.

Setzt man die Zahl der Abschlüsse in Relation zu den Promotionen eines Fachs, erzielt übrigens das Fach Chemie mit 80 Prozent die höchste Promotionsquote. Darauf folgen die Fächer Medizin und Biologie, die auf jeweils 71 Prozent kommen.

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