Unfallversicherung Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Die Erfolgsstory geht weiter

Das Risiko, auf dem Weg zur Arbeit oder im Job zu verunglücken, war noch nie so gering wie 2012. Hierzu haben die Unternehmen mit ihren Investitionen in den Arbeitsschutz maßgeblich beigetragen.

Kernaussagen in Kürze:
  • Das Risiko, auf dem Weg zur Arbeit oder im Job zu verunglücken, war noch nie so gering wie 2012.
  • Seit 1990 hat sich der Anteil der Beschäftigten, die auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder in der Werkhalle verunglücken, mehr als halbiert.
  • Die Unternehmen engagieren sich aber noch weit mehr für die Risikovermeidung - etwa durch Investitionen in Maschinen mit höheren Sicherheitsstandards oder in ergonomische Arbeitsplätze.
Zur detaillierten Fassung

Im Jahr 2012 waren die Beschäftigten in 36,2 Millionen Jobs gegen einen Arbeits- oder Wegeunfall versichert – ein neuer Höchststand. Einen erfreulichen Rekord gab es aber auch bei den Arbeitsunfällen – je 1.000 Vollzeitbeschäftigte wurden nur noch 24,4 Unfälle gemeldet, nach 25,8 im Jahr 2011 (Grafik). Damit ist der Trend nun schon über viele Jahre hinweg positiv:

Seit 1990 hat sich der Anteil der Beschäftigten, die auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder in der Werkhalle verunglücken, mehr als halbiert.

Gemeldete Arbeitsunfälle je Vollzeitarbeitnehmer in der gewerblichen Wirtschaft. Dass sich die Unfallzahlen nach wie vor von Branche zu Branche stark unterscheiden, liegt auf der Hand. Entsprechend groß ist das Gefälle auch bei den Beiträgen, die die Unternehmen zur gesetzlichen Unfallversicherung leisten müssen. So waren im Gesundheitswesen 2012 durchschnittlich 0,77 Prozent der Arbeitsentgeltsumme fällig, im Baugewerbe dagegen 3,85 Prozent.

Mit ihren Beitragszahlungen speisen die Unternehmen den Etat der Berufsgenossenschaften, der Träger der Unfallversicherung. Im Jahr 2012 kamen so 1,34 Milliarden Euro zusammen; damit wurden in erster Linie Heilbehandlungen, Abfindungen und Renten finanziert.

Rund ein Zehntel des Budgets floss in Erste-Hilfe- und Präventions­maßnahmen. Dazu gehörten 488.000 Ortstermine, bei denen das Aufsichtspersonal der Berufsgenossenschaften rund 252.000 Firmen kontrollierte. Daneben wachen in den Betrieben weitere 410.000 von den Berufsgenossenschaften geschulte Mitarbeiter als Sicherheitsbeauftragte über die Einhaltung von Richtlinien zum Umgang mit Gefahrgütern und Maschinen.

Die Unternehmen engagieren sich aber noch weit mehr für die Risikovermeidung, als es die Beiträge zur Unfallversicherung widerspiegeln – etwa durch Investitionen in Maschinen mit höheren Sicherheitsstandards oder in ergonomische Arbeitsplätze.

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