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Der Unterschied macht´s

Am 11. Juni 2013 wird der 1. Deutsche Diversity-Tag gefeiert. Zwar gibt es den Vielfaltsgedanken schon seit den 1960er Jahren, bislang sind in puncto Diversity Management aber fast nur Großunternehmen aktiv.

Kernaussagen in Kürze:
  • Am 11. Juni 2013 wird der 1. Deutsche Diversity-Tag gefeiert - doch bislang sind in puncto Diversity Management fast nur Großunternehmen aktiv.
  • Die 30 DAX-Unternehmen nutzen bereits heute die Vorteile, die eine vielfältige Belegschaft mit sich bringt.
  • Lediglich die Hälfte der EU-Bürger ist der Meinung, dass in den Themenfeldern Alter und Geschlecht an ihrem Arbeitsplatz genug getan wird, um die Idee der Diversity vollständig umzusetzen.
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Wenn es um Diversity geht, denken viele erst mal an die Frauenquote. Zwar ist die Dimension „Geschlecht“ im Diversity Management ein wichtiges Thema. Allerdings gehört zu einer vielfältigen Belegschaft noch mehr. Weitere Dimensionen sind Alter, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft, Behinderung und Religion.

Die 30 DAX-Unternehmen nutzen nach einer Umfrage des Kölner Beratungsunternehmens Synergy Consult bereits heute die Vorteile, die eine vielfältige Belegschaft mit sich bringt. So stellen 25 von ihnen extra einen Mitarbeiter ab, der sich um die Strategien und Maßnahmen zur Förderung der kulturellen Vielfalt kümmert.

In den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist das Diversity Management dagegen noch nicht richtig angekommen. Denn das Alltagsgeschäft der KMU bindet meist den Großteil ihrer eher begrenzten Ressourcen. Doch schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich in Sachen Diversity bereits viel erreichen. So können sie zum Beispiel mit Stellenausschreibungen eine möglichst breite Gruppe an Bewerbern ansprechen und die Stelle objektiv nach den geforderten Kompetenzen besetzen.

Dass Unternehmen sich der personellen Vielfalt noch mehr öffnen sollten, zeigt eine Befragung des Euro­barometers (Grafik):

Lediglich die Hälfte der EU-Bürger ist der Meinung, dass in den Themenfeldern Alter und Geschlecht an ihrem Arbeitsplatz genug getan wird, um die Idee der Diversity vollständig umzusetzen.

Zwar lässt sich der Erfolg eines Diversity Managements nur schwer messen. Ein Vergleich der Unternehmensberatung McKinsey zeigt aber, dass die Eigenkapitalrendite von Großunternehmen mit einem möglichst „bunten“ Vorstand – Männer, Frauen, Alte, Junge, Deutsche, Ausländer – um die Hälfte höher ist als in anderen Betrieben.

Weitere Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen gibt es unter:www.fachkraeftesicherung.de

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