Olympische Spiele 22.08.2016 Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Der Gewinner der Olympischen Spiele – die EU

In der Nacht sind in Rio de Janeiro die 31. Olympischen Sommerspiele zu Ende gegangen – es waren die ersten in Südamerika. Mehr als 11.000 Athleten haben sich in 306 Wettbewerben in 28 Sportarten gemessen. Die meisten Goldmedaillen gingen erneut an die USA. Wäre jedoch ein Team aus Athleten der Länder der Europäischen Union angetreten, stünde die EU auf Platz eins des Medaillenspiegels.

Kernaussagen in Kürze:
  • Bei den 31. Olympischen Sommerspielen traten in Rio mehr als 11.000 Athleten in 306 Wettbewerben in 28 Sportarten gegeneinander an.
  • Die meisten Medaillen sicherten sich US-Sportler: insgesamt 46-mal Gold, 37 Silber- und 38 Bronzemedaillen.
  • Wäre ein Team aus Athleten der Länder der Europäischen Union angetreten, stünde die EU auf Platz eins des Medaillenspiegels – mit einem neuen Rekord von 106 Goldmedaillen.
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Mit fünf Gold- und einer Silbermedaille ist US-Athlet Michael Phelps der Star unter den Schwimmern – und auch Turnerin Simone Biles polierte die US-amerikanische Bilanz mit vier Goldmedaillen und einmal Bronze ordentlich auf. Doch der Blick auf den Medaillenspiegel und die Dominanz der Sportler aus den USA trügt.

Die Sportler aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den anderen EU-Ländern erreichten insgesamt 106-mal Gold – deutlich mehr erste Plätze als die USA, China und Russland zusammen.

Im Vergleich mit den vergangenen olympischen Spielen zeigt sich: Die eigentlichen Sieger sind die EU-Teams. Mit 46 Goldmedaillen belegt zwar die US-Mannschaft den ersten Platz im Medaillenspiegel der diesjährigen Spiele und kann damit das Ergebnis von London 2012 wiederholen, die EU hingegen hat ihre dominante Stellung in den olympischen Sportarten ausgebaut.

Die Sportler aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den anderen EU-Staaten erreichten insgesamt 106-mal Gold – ein neuer Rekord und eine deutliche Steigerung gegenüber London 2012 mit 92 obersten Podiumsplätzen.

Die EU ist damit sogar deutlich stärker als die USA, China und Russland zusammen – und dies liegt nicht etwa an den zum Teil wegen Dopings gesperrten russischen Sportlern. Denn Russland verbuchte im Unterschied zu China nur einen kleinen Rückgang an Plätzen auf dem obersten Treppchen.

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