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Das Geschäft mit der Mode

„Die deutsche Bekleidungsindustrie gibt es im ursprünglichen Sinn nur noch in rudimentärer Form“, schreibt der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels in seinem Statistikreport. Trotzdem bleibt Mode in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die deutsche Bekleidungsindustrie gibt es im ursprünglichen Sinn nur noch in rudimentärer Form
  • 860 Euro Umsatz mit Damenbekleidung machte der Textileinzelhandel 2012 je Bundesbürgerin ab 15 Jahren. Herrenbekleidungbrachte einen Durchschnittsumsatz von 428 Euro je Mann.
  • Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) kostete eine Arbeitsstunde in der hiesigen Bekleidungsindustrie pro Arbeiter rund 28 Euro
Zur detaillierten Fassung

806 Euro Umsatz machte der Textileinzelhandel 2012 mit Damenbekleidung je Bundesbürgerin ab 15 Jahren. Herrenbekleidung brachte einen Durchschnittsumsatz von 428 Euro je Mann, das ergeben Daten des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels.

  1. Made in Bangladesh: 2013 importierte Deutschland für 3,2 Milliarden Euro Bekleidung aus Bangladesch. Die Arbeitsbedingungen dort gelten als besonders schlecht. Seit 2014 gilt ein Mindestlohn von umgerechnet 50 Euro im Monat.
  2. Made in Turkey: Die Türkei exportierte 2013 Mode im Wert von 2,1 Milliarden Euro nach Deutschland und ist damit der drittgrößte Modelieferant. Die Arbeitskosten pro Arbeiter in der türkischen Bekleidungsindustrie beliefen sich 2012 auf 3,20 Euro pro Stunde.
  3. Made in China: China lieferte 2013 Mode im Gesamtwert von 7,9 Milliarden Euro nach Deutschland. Damit ist die Volksrepublik wichtigster Modelieferant Deutschlands. Die chinesischen Arbeitskosten lagen 2012 pro Arbeiter bei 3,05 Euro pro Stunde, der monatliche Mindestlohn beträgt 106 Euro.

 

 

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