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Das BIP ist nicht alles

Der Aufbau Ost ist weiter vorangeschritten, als es allein der Blick auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigt. Die Selbstständigenquote beispielsweise ist inzwischen höher als im Westen, und auch mit der Kapitalausstattung geht es voran. Die Achillesferse des Ostens ist aber nach wie vor der Arbeitsmarkt.

Kernaussagen in Kürze:
  • Der Aufbau Ost ist weiter vorangeschritten, als es allein der Blick auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zeigt.
  • Die neuen Länder haben in puncto wirtschaftliche Übereinstimmung inzwischen immerhin knapp drei Viertel des Westniveauserreicht.
  • Doch nach wie vor liegt die Arbeitslosenquote im Osten 60 Prozent über dem Westniveau.
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Um die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland besser zu erfassen, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) einen Indikator entwickelt, der sich aus sieben Kriterien zusammensetzt (Grafik). Demnach haben die neuen Länder in puncto wirtschaftliche Übereinstimmung inzwischen immerhin knapp drei Viertel des Westniveaus erreicht.

Vorangegangen ist es vor allem mit der Selbstständigenquote, die als Spiegelbild für den Aufbau einer mittelständischen Unternehmenslandschaft gilt. Auch der Kapitalstock je Einwohner – ein Indiz für die Modernität der Produktionsanlagen – nähert sich allmählich dem Westniveau an.

In Sachen Arbeitslosigkeit hat sich zwar vieles zum Besseren gewendet. Doch nach wie vor liegt die Arbeitslosenquote im Osten 60 Prozent über dem Westniveau.

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