Batteriespeicher werden immer wichtiger
Die Kapazität von Batteriespeichern ist in den vergangenen Jahren weltweit massiv gewachsen. Am stärksten legt sich dabei China ins Zeug.
- Batteriespeicher könnten künftig vermehrt dazu dienen, Lücken in der Stromversorgung zu verhindern.
- Weltweit ist ihre Kapazität von rund 19 Gigawatt im Jahr 2020 auf mehr als 300 Gigawatt in 2025 gestiegen.
- Annähernd die Hälfte der aktuellen globalen Speicherkapazität entfällt auf China, mit weitem Abstand folgen die USA und Deutschland.
Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, braucht es derzeit noch Kohle- oder Gaskraftwerke, um Lücken in der Stromversorgung zu verhindern. Künftig könnten vermehrt Batteriespeicher diese Aufgabe übernehmen.
Im Jahr 2025 betrug die globale Kapazität von Batteriespreichern mehr als 300 Gigawatt – fünf Jahre zuvor waren es erst 19 Gigawatt.
Weltweit ist die Kapazität dieser Strom speichernden Anlagen in den vergangenen Jahren massiv gestiegen – von rund 19 Gigawatt im Jahr 2020 auf mehr als 300 Gigawatt 2025. Ganz wesentlich vorangetrieben hat diesen Trend das Reich der Mitte (Grafik):
Annähernd die Hälfte der aktuellen Speicherkapazität entfällt mit gut 144 Gigawatt auf China, mit weitem Abstand folgen die USA und Deutschland.
Anders als im Reich der Mitte sowie in den Vereinigten Staaten, wo Großspeicher der Energieunternehmen dominieren, sind hierzulande 82 Prozent der Kapazität von Batteriespeichern auf Geräte in den Häusern und Wohnungen der Stromkunden verteilt. Man spricht hierbei von Behind-the-Meter-Speichern.