Sozialpolitik 14.03.2017 Lesezeit 1 Min. Lesezeit 1 Min.

Agenda 2010 – die Reformen in der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Agenda 2010 verbinden heute viele Menschen hauptsächlich mit „Hartz IV“. Dabei hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder ab dem Jahr 2003 nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Reformen angestoßen. Auch in der Rentenversicherung gab es zahlreiche Neuerungen, von denen das IW Köln die wichtigsten auflistet und bewertet hat.

Kernaussagen in Kürze:
  • Die Agenda 2010 der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder bestand nicht nur aus den Hartz-Reformen
  • Ein wesentlicher Bestandteil des Reformpakets waren auch umfangreiche Änderungen im Rentenversicherungssystem.
  • Die Maßnahmen zielten sowohl auf eine kurzfristige Stabilisierung der Rentenfinanzen ab als auch auf mehr Nachhaltigkeit, etwa durch die Anhebung des Renteneintrittsalters.
Zur detaillierten Fassung

Die Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder hat mit der Agenda 2010 zahlreiche Reformen auf dem Arbeitsmarkt in Gang gebracht. Welche wichtigen Neuerungen einst geplant waren und was daraus geworden, haben wir zusammengefasst (siehe iwd.de: „Agenda 2010 - ein Reformpaket im Fokus“)

Aber das Reformpaket enthielt noch weitere Maßnahmen in anderen Bereichen. So setzte die rot-grüne Regierung auch Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung durch, um die Finanzierung der Altersbezüge zu sichern (Grafik):

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