Mit einem neuen Gesetz will die Bundesregierung die Tarifbindung stärken. Doch ähnliche Vorhaben haben bereits in der Vergangenheit nicht funktioniert, wie eine Datenauswertung zeigt. Vielmehr drohen durch die neue Regelung Nachteile für kleine und mittelgroße Betriebe und mehr Bürokratieaufwand. Um die Tarifbindung zu erhöhen, sind andere Maßnahmen sinnvoller.
Angesichts des andauernden Ukraine-Kriegs und multipler internationaler Spannungen muss Deutschland das Thema Verteidigung neu denken. Dazu gehört auch, die Wirtschaft einzubinden. In manchen Bereichen wie der Cybersicherheit sind die Unternehmen bereits gut aufgestellt, in anderen gibt es allerdings noch viel zu tun.
Die Unternehmen in Deutschland haben zuletzt immer weniger investiert. Die schwarz-rote Bundesregierung will das ändern – und tatsächlich könnten sich viele ihrer Vorhaben positiv auf die Investitionstätigkeit der Firmen auswirken. Allerdings hat die Politik noch längst nicht alle Versprechen eingelöst.
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der berufstätigen Frauen in Deutschland stark gestiegen. Allerdings hat sich an den strukturellen Unterschieden in der Erwerbsbeteiligung zwischen Männern und Frauen kaum etwas geändert. Nach wie vor arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit oder in Jobs, für die sie formal überqualifiziert sind.
Wie erfolgreich Jobcenter Menschen in Arbeit vermitteln, hängt auch von ihrer Trägerschaft ab, wie eine IW-Auswertung zeigt. Dort, wo Arbeitsagenturen und Kommunen zusammenarbeiten, gelingt der Schritt in reguläre Beschäftigung häufiger.
Die EU und Indien haben die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen abgeschlossen. Vor allem für die europäische Automobilbranche ergäben sich dadurch bessere Absatzchancen.
Auch um ihre digitale Souveränität zu sichern, hat die EU 2022 den Digital Services Act (DSA) und den Digital Markets Act (DMA) erlassen. Dass es die Staatengemeinschaft damit ernst meint, musste unlängst X erfahren, das eine hohe Strafe für Verstöße zahlen muss.
Die leichte Belebung der konjunkturellen Lage der Europäischen Union (EU) im Jahr 2024 hat sich aufgrund der geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wieder eingetrübt.
Vor dem Start der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren IW-Direktor Michael Hüther und Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup, ob die US-Politik das Ende des Westens einläutet – und welche ökonomischen Folgen Deutschland drohen.
Die einzelnen Bundesländer geben unterschiedlich viel Geld für die Betreuung von Kindern unter sechs Jahren aus. Angesichts der nach wie vor bestehenden Betreuungslücken sollten einige Länder mehr Mittel einsetzen – vor allem für die Betreuung der ganz Kleinen.
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Nach den US-Amerikanern bilden die Bundesbürger die zweitgrößte Grupper jener, die auf Kreuzfahrtschiffen ihren Urlaub verbringen. Die Kreuzfahrtbranche freut sich darüber, dass auch viele jüngere Menschen an Bord gehen – und erwartet ein weiteres Wachstum der Passagierzahlen in den kommenden Jahren.
Kartoffelsalat oder Ente? Onlineshopping oder Fachgeschäft? Und woher kommt eigentlich der Christbaum? Anlässlich des Weihnachtsfests werden besonders viele Konsumentscheidungen getroffen – der Handelsverband rechnet für die Monate November und Dezember mit einem Gesamtumsatz von rund 126 Milliarden Euro im hiesigen Einzelhandel. Rund die Hälfte der Arbeitnehmer kann die zusätzlichen Ausgaben mithilfe eines Weihnachtsgelds stemmen.
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